„Ach was muß man oft von bösen, Kindern hören oder lesen! Wie zum Beispiel hier von diesen, welche Max und Moritz hießen.“ Diese Bubengeschichte in sieben Streichen ist ein frühes und vielleicht das bekannteste Werk des humoristischen Dichters und Zeichners Wilhelm Busch. Einen Teil seiner Kindheit verbrachte dieser bei seinem Onkel Georg Kleine, der Pfarrer in Ebergötzen war. Dort lernte er auch den Sohn des Müllers, Erich Bachmann, kennen.
Diese Freundschaft sollte Busch später als die längste und unverbrüchlichste seines Lebens bezeichnen. Literarisch verarbeitete er sie in eben jener Geschichte von Max und Moritz. Wer auf den Spuren des einflussreichen Dichters wandeln und zahlreiche Originalschauplätze der Streiche besuchen möchte, ist in der Wilhelm-Busch-Mühle in Ebergötzen genau richtig. Sie ist heute ein Museum mit funktionierender Mahltechnik und einem Bauerngarten.
Kontakt:
www.wilhelm-busch-muehle.de
05507-7181
info@wilhelm-busch-muehle.de
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen: 10:30 bis 16:30 Uhr
Kinder:
… können hier zu Lausbuben oder Lausmadeln werden!
Eintrittspreise:
Erwachsene: 6 Euro
Kinder (6 bis 18): 5 Euro
Familien: 17 Euro
Es gibt Gruppenermäßigungen und ein Kombiticket zusammen mit dem Europäischen Brotmuseum, das ebenfalls in Ebergötzen ansässig ist.
Wetter:
Die Wilhelm-Busch-Mühle hat ein Dach, denn Mehl sollte trocken bleiben.
Verpflegung:
Neben dem europäischen Brotmuseum gibt es das Café Auszeit, außerdem eine Filiale der Bäckerei Küster mit Café.
Navigation:
Mühlengasse 8, 37136 Ebergötzen
https://maps.app.goo.gl/jZ2hYY1m5JzLsS539
Am besten parkt ihr aber auf dem Festplatz, zu dem euch auch die Schilder an den Ortseingängen leiten und geht direkt am Bach entlang zur Mühle.
Ohne Auto:
Ebergötzen liegt an der B27 und ist von Göttingen aus mit dem Bus sehr gut erreichbar, zum Beispiel mit der Linie 170 vom ZOB.
Tipp:
In der Wilhelm-Busch-Mühle könnt ihr auch heiraten!


